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Buschenschank
Karl Breitenberger
8221 Kaibing 71
+43 3113 8771

 

 

 

Buschenschank geöffnet!

Montag und Dienstag Ruhetag!

Mi, Do, Fr, Sa und So ab 15:00 Uhr geöffnet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo beginnt das Leben?

Ich beginne dennoch traditionell bei der Geburt. Es war der 22. Februar 1959 – noch dazu ein Sonntag. (Die Sonntagskinder sollten ja angeblich hellsichtig 13sein – es ist mir auch schon passiert, aber erst nach einigem Weinkonsum.) Es gab tiefen Schnee und mein Vater musste die Hebamme in Stubenberg holen – auf dem Weg dorthin war dem Moped der Schnee zu hoch und so kam es zum Sturz, wo ein Pedal kaputtging. Ob bei mir alle Pedale in Ordnung sind, wage ich nicht selbst zu beurteilen. Liebe Gäste, bitte bilden Sie sich selbst davon die Meinung. Die Kindheit war bäuerlich, und dort oder da noch mühsam. Die treue Wegbegleitung der Arbeit kenne ich eigentlich von klein auf. Aber auch die freudvolle Möglichkeit des Kennenlernens wie schön esi st, selbst etwas geschafft zu haben. Es kam die Volksschule in St. Johann bei Herberstein. In den ersten beiden Jahren war ich schulisch nicht wirklich erfolgreich– trotz emsigen Bemühens der Lehrerin, aber ab dem3. Jahr kam dann Schwung ins Leben mit einer sehr integeren Lehrerpersönlichkeit, dem OSR August Preiß. Dawurde viel gesungen– wo gibt es das heute noch? Heute wird genüge getan, am Montag 1 bis 2 Stunden die Kinder auszufragen, was am Wochenende gemacht und getan wurde. An diese 2 Jahre denke ich sehr gerne zurück. Ich kam gerade in den Wechseljahrgang, wo das Polytechnikum eingeführt wurde und da hatte ich die Möglichkeit, ein fünftes Schuljahr in St. Johann zu absolvieren. Dies war unter OSR Wilhelm Gebetsreuther besonders schön. Ein begnadeter Kirchenmusiker und Pädagoge. Es war ein großer Glücksfall. Die Ernüchterung kam in der Hauptschule mit Dir. Josef Pilch, welchen wir3 Jahre als Klassenvorstand hatten. Außer der Rechtschreibung haben wir wenig gelernt. Aber in der 4 Klasse wurden wir als kleine Klasse geteilt und so kamen 12 Buben zu 24 Mädchen. Wir waren somit eine der ersten gemischten Klassen in der HS Pischelsdorf. Nachdem wir uns schein bar so gut angestellt haben, sind noch heute nur mehr gemischte Klassen vorhanden.


 

Das war ein wirklich schönes Jahr – und noch heute gibt es bis nach Amerika wunderschöne Kontakte. Dafür bin ich sehr dankbar. Als einziger Hoferbe, da meine Schwester die Bildungsschusterei anstrebte und auch erreicht hat, war mir eine landwirtschaftliche Ausbildung vorgegeben. Zum ersten kam 12die Berufsschule in der Bundessportschule Schielleiten unter einem großartigen Humanisten Dir. Rindler(wo wir neben den größten Sportlern der damaligen Zeit essen und diskutieren durften), sodann folgten viele Kurse in der Waldbauernschule Pichl, Kirchberg (ldw. Facharbeiter) und dann 2 Jahre in Silberberg die Weinbaufachschule. Dort habe ich menschlich sicher am meisten gelernt. 1978 habe ich dann die Facharbeiterprüfung abgeschlossen (es hieß damals noch Weinbaugehilfe). Im Mai kam der Führerschein dazu, und im Herbst ging es gegen den Willen meines Vaters zum Bundesheer. 3 Monate Sanität in Graz und schwierige restliche Monate in Fehring. Auch in der Jugendfeuerweh war ich tätig und habe viele Stunden als Jugendwart und dann auch als Löschmeister der FF Kaibing verbracht.Viele Kurse bis zum Einsatzleiterlehrgang sind mir unvergesslich. Und 1981 folgte dann am 5. Februar der Abschluss der Weinbau -und Kellermeisterprüfung unter dem damaligen Weinbaudirektor Viktor Vogt, welcher mich 1982 in den Vorstand des Landesweinbauverbandes geholt hat. Dazwischen habe ich noch die Konzessionsprüfung für Gastronomie und Hotellerie im WIFI Graz absolviert und dieAusbildnerprüfung für Koch, Kellner und HGA bestanden. Dann kam die Funktionärszeit.Viel zu schnell bin ich dann vom Chef der Steirischen Weinbaumeister bis zum Obmann -.stellvertreter des Landesweinbauverbandes emporgestiegen. DerBreitenberger’sche Weinbaubetrieb war viel zu weit hinten. Dennoch habe ich in dieser Zeit viel gelernt und gewaltige Kontakte knüpfen dürfen. Es ging bis in das nahezu höchste Gremium des österreichischen Weinbaues dem Zentralausschuss. Somit waren auch viele Wiensitzungen angesagt. Auch unser Betrieb und der Buschenschank ist gewachsen und die Disharmonie wurde immer größer. Auch in der Oststeiermark war ich Mitbegründerder Vision, wo wir gemeinsam Sektproduziert haben und mit unseren Weinen viele Präsentationen in Wien und darüber hinaus gemacht haben. Leider gibt es uns heute nicht mehr, es war sehr wertvoll, auch für mich als Weinbaubetrieb. Dann kam die Arbeitsgemeinschaft derMeister, eine Periode Statist, eine Periode Stellvertreter, zwei Regentschaften als Chef von über 3.000 Meisterinnen und Meistern in der Land- und Forstwirtschaft für und in der Steiermark. Ich denke gerne an den DI Karl Kienreich, welcher ein wundervoller Begleiter in dieser Zeit war.

 


Dazwischen neben den Umtriebigkeiten des KB (Karl Breitenberger) war ich längereZeit in der Katholischen Jungschar tätig (einer der schönsten Abschnitte in meinem Leben).Viele Namen sind da unauslöschlich in meinem Leben vorhanden – P. Johannes Stocker, Hanna Stubenschrott, Sepp Blaschitz,Sepp Rosenberger, Alexander Knauth, Johnny Mayer, Edi Eisenmann und so weiter und so weiter, natürlich bis zu allen wundervollen Kontakten und Freunden in der Pfarre. Wo gab es schon seither wieder ein Eintopfessen in der Fastenzeit, wo sicher 150 Menschen gegessen und auch danach das ersparte gespendet haben? Das war intensiv. Von dort in die KatholischeJugend, und dazwischen immer wieder Volkstanzen. Bis heute freudvollund leidenschaftlich von mir betrieben. Mehrere Jahre durfte ich mit Sepp Blaschitz in der gesamten Steiermark „NewGames“-Spiele ohne freundeSieger in Seminarform machen. Bis zu 500 Menschen und 4 Stunden Großgruppenamimation hat es für mich gegeben. Eine gewaltige Zeit. Nicht zu vergessen die schönen Buolys-Bundeslager in Schielleiten mit nahezu 3.000 Buben im Zeltlager, auch da oftmals Subcampleiter usw.1987 kam die Obstbaumeisterprüfung, um zu erkennen, dass ich für den Intensivobstbau ungeeignet bin, aber dann weitergehend in die Richtung – wo wird der Wein verkauft, was ist internationalwichtig und gut. Da kam dann die Ausbildung zum Diplomsommelier wiederum im WIFI Graz. In dieser wichtigen Zeitspanne habe ich so manche Fahrten nach Italien zum Wein unternehmen dürfen. Mit Ernst Heinrich,Bernhard Sassmann, Thomas Klock oder auch dem großartigen Günther Stalzer, welcher mit mir Essen und Wein, Geschmack und Freude der Kulinarik nahezu endlos probiert, degustiert und experimentiert hat. Da wurde für mich eine neue Epoche eingeleitet, als wir über sechs Jahre Essen und Wein gemacht haben. Sehr bekannt als „Die 3“. Alles was es so gab, wurde hinauf und hinuntergekocht und verkostet und auch getrunken. Als dritten Partner habe ich dann noch Georg Winkler Hermadeni ns Boot geholt. Viele Gäste wissen heute noch Wundervolles davon zu erzählen. Keine Menüfolge war unter 12 Gängen, nach oben waren keine Grenzen gesetzt.Wir sind, glaube ich, die einzigen „Lebenden,“welche in der Grazer Oper gekocht haben. Bis heute gibt es intensiv die Freundschaft mit Dr. Gerhard Brunner und seiner Susanne. Das war nicht nur schön sondern wunderschön – Danke Günther! Unmittelbar nach dieser Zeitwurde mir dann bewusst, dass Veränderung hergehört und dann bin ich eigentlich sehr schmerzhaft und radikal als Weinbaufunktionär ausgestiegen. Ich danke heute noch dem Peter Kemp für die Hilfestellungen. In der nachfolgenden Zeit durfte ich ganz stark erkennen, was Ausgrenzung und Reduktion bedeutet. Dort kam dann mein wirkliches inneres Wachstum.


 

Eine Türe zu – die andere auf, da kam dann meine Elisabeth ins Leben. Ich sage immer dazu – ein großer Glücksfall. Nach nahezu 15 Jahren habe ich sie noch immer so gerne wie anno dazuma.l Das ist ganz sicher eine große Gottesgabe. Es kamen 4 Kinder daher – Maria 1994, Johanna 1996, Elisabeth hochzeit1998, und Karli 1999. Die Langeweile hat uns eigentlich nie eingeholt. Dazwischen immer wieder Baustellen und Hilfestellungen von ganz, ganz lieben Menschen: Robert Korkisch, Erwin Hoffelner, Anton Bruckner (Patschi), Helmut Kocar,Josef Peinsipp….. usw. Über 20 Jahre bin ich nun schon beim Singkreis Maria Fieberbründl unter der großartigen Edeltraud Wagner – da gab es viele beeindruckende Weihnachtssingen, Frühlingssingen, Feste und heilige Messen. Das wäre nicht weg zu denken. Oder allein schon unser Neujahrssingen mit Manfred, Friel, Hotsch und mir. Auch schon 20Jahre zwischen Weihnachten und Neuem Jahr von Haus zu Haus. Da gab und gibt es oftmals a Hetz. Dabei habe ich so wenig über mein Zuhause, meine Eltern, meiner immer wieder mich begleitenden und unendlich hilfsbereiten Schwester erzählt – auch ein ganz großer Glücksfall. Ich durfte immer Heimat haben – wer hat das schon? Ich durfte mich durch all dieJahre sehr stark religiös festigen – wer hat das schon? Vor allem aber durfte ich den Wert der Bewegung, der Tätigkeit erkennen. Auch die Schöpfung ist in ewiger Bewegung – all das ist wieder ein ganz großer Glücksfall. Heute bin ich wieder neben dem Familienvater etwas Funktionär geworden und dies bereitet mir wirklich Freude.Wir haben die Oststeirische Römerweinstraße wiederum neu geordnet und in einen klugen Verein zusammengefasst. Als Obmann stehe ich jetzt einige Zeit dem Verein vor und wünsche den Erfolg für alle Weinbäuerinnen und Weinbauern in unserer Region von Gleisdorf bis Hartberg und Bad Waltersdorf zu erringen, welchen wir brauchen, um auch in den nächsten Jahren als gesunde Betriebe überleben zu können und den Gästen offene Türen bereiten zu können. Heuer haben wir von unserer Maria Firmung, vom Karli  Erstkommunion und wir hoffentlich eine gute Weinernte, wo ich mich bemühen werde, noch feinere Weine auf dem Reifeweg zu begleiten. So laufen eben Jahr und Tag – ich habe mich der Bewegung verschrieben und hoffe, noch viel höher schwingen zu lernen, als es bislang möglich war. Die Verheißung dazu gibt es ja.

 

Euer Karl Breitenberger

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